literatur zum thema supervision - coaching - beratung |
|||||
pühl, harald (hg.): handbuch der supervision I, II und III. berlin: wissenschaftsverlag walter spiess. |
|||||
![]() |
diese drei handbücher gehören zu den systematischen grundlagenwerken der supervision. die vielfältigen artikel beschäftigen sich unter anderem mit folgenden themen: |
||||
|
+ |
der supervisor als institution ausbildungs-supervision fortbildungs-supervision unterschiedliche methodische ansätze in verschiedenen praxisfeldern beratersuche - diagnostik - kontrakt supervisions- und beratungsformen supervision und beratung in unterschiedlichen arbeitsfeldern |
||||
ehinger, wolfgang und henning, claudius (1997): praxis der lehrersupervision. weinheim: beltz, 2. auflage. |
|||||
![]() |
ausgehend von den problemen, die heute der schule unter den nägeln brennen, wie der umgang mit schwierigen schülerInnen, die isolation und die konflikte im lehrerkollegium, die konfrontationen mit eltern u.v.m. haben die autoren anhand konkreter übungen und fallbeispiele hilfen zur analyse und veränderung dieser belastungssituation zusammengestellt. dabei rücken sie aus einer systemischen perspektive die person der lehrerin, des lehrers sowie deren einbettung ins lehrerkollegium in den mittelpunkt. |
||||
literatur zum thema supervision - coaching - beratung |
|||||
müller, gabriele und hoffman, kay (2002): systemisches coaching. handbuch für die beraterpraxis. heidelberg: carl-auer-systeme. |
|||||
![]() |
dieses handbuch stellt das theoretische und praktische rüstzeug für ein systemisches vorgehen im coachingprozess bereit. von a wie "absicht" bis z wie "ziele" behandeln die autorinnen bedeutsame stichworte aus dem coachingalltag. anhand zentraler fragen aus der beratungspraxis erläutern sie systemische coachingtechniken und managementstrategien. abgerundet werden die einträge durch zitate und aphorismen zum jeweiligen stichwort. |
||||
literatur zum thema supervision - coaching - beratung |
|||||
schlippe, arist und schweitzer, jochen (1998): lehrbuch der systemischen therapie und beratung. göttingen: vandenhoeck & ruprecht, 5. auflage. |
|||||
![]() |
über die familientherapie hinaus hat sich systemisches denken weite arbeitsfelder erschlossen, von der einzel- und paartherapie über die supervision bis zur organisationsentwicklung, in der medizin und sozialarbeit wie im management und der politikberatung. das buch entwickelt, jederzeit praxisbezogen, die theoretischen konzepte, die hinter systemischem denken stehen, macht eingehend vertraut mit den techniken und anwendungsmöglichkeiten und veranschaulicht sie an zahlreichen fallbeispielen. aktuelle kontroversen werden aufgegriffen, in der kritik der systemischen therapie werden auch künftige entwicklungslinien und innovative anwendungsfelder deutlich. |
||||
|
|
|||||
![]() |
in weiterentwicklung des klassischen werkes "menschliche kommunikation - formen, störungen, paradoxien" legen watzlawick und seine kollegen vom mental research institute in palo alto, kalifornien, hier die resultate ihrer forschung praxis der letzten jahre vor. "lösungen" befasst sich mit dem uralten widerspruch zwischen bestand und wandel in menschlichen gegebenheiten; mit der frage, wie lebensprobleme entstehen und wie einige überraschend gelöst werden können, während andere sich im laufe der versuchten lösung bis zur unlösbarkeit komplizieren. |
||||
de shazer, steve (1999): der dreh. überraschende wendungen und lösungen in der kurzzeittherapie. heidelberg: carl-auer-systeme, 6. auflage. |
|||||
![]() |
wie entstehen lösungen? diese frage führt steve de shazer zu einer provokanten diskussion über all die lösungbezogenen gespräche zwischen therpeutIn und klientIn. die antwort mündet in der kernaussage: "weiß man, was funktioniert, macht man damit weiter." sobald sich therpeutIn und klientIn auf die entwicklung von lösungen konzentrieren, wird therapie unvermeidlich zur kurzzeittherapie. einige der behandelten symptome, wie drogenabhänigigkeit oder schwere beziehungsstörungen, wurden früher als zu "schwierig" für kurzzeittherapie angesehen. doch de shazer beweist immer wieder, wenn therapeutIn und klientIn zusammen entdecken, "was funktioniert", wird der lösungsprozess in gang gesetzt. durch die verbindung theoretischer überlegung und praktischer anwendung liefert des shazers forschung erkenntnisse, welche die gesamte theorie und praxis der psychotherapie revolutionieren könnten. |
||||
bandler, richard und grinder, john (1998): metasprache und psychotherapie. paderborn: innovative psychotherapie und humanwissenschaften, 9. auflage. |
|||||
|
|
die autoren wollen mit diesem band keine neue therapierichtung entwickeln, sondern vielmehr die sprachlichen fertigkeiten einiger talentierter therapeuten (milton h. erickson, virginia satir, gregory bateson, fritz perls) verständlich und erlernbar machen. Sie zeigen damit die einfachheit und zugleich die ähnlichkeit ihrer techniken, die nur scheinbar voneinander abweichen. Ihr ansatz dabei ist, die muster der therapeutischen interaktion heraus zu arbeiten und zu formalisieren, die einigen führenden praktikerInnen aus verschiedenen therapeutischen richtungen gemeinsam sind. So können die therapeutischen interaktionsmuster all denen verfügbar werden, die in ihrer therapeutischen arbeit ihre mittel und werkzeuge zu erweitern und zu vertiefen suchen. |
||||
roedel, bernd (1994): praxis der genogrammarbeit. die kunst des banalen fragens. dortmund: borgmann, 4. auflage. |
|||||
![]() |
genogramme sind wie fingerabdrücke - und dieses buch zeigt anhand eines kommentierten transkripts, wie sich darauf bilder, muster, geschichten entwickeln. der autor hebt besonders hervor, wie die sprache (in form von fragen der fachleute) anregen, suchprozesse auslösen und impulse geben kann, in die eigene vergangenheit einzutauchen - bindungen, loyalitäten und delegationen aufscheinen lassen. gerade die "kunst des banalen fragens", die bernd roedel hervorhebt, eröffnet allen, die sich auf genogrammarbeit einlassen, die option, eigene bilder und begriffe zu finden. die eigenen geschichte ist zwar nicht zu revidieren, aber wir können von ihr lernen und dann vielleicht auch anders mit ihr umgehen. |
||||
andersen, tom (hg.) (1996): das reflektierende team. dialoge und dialoge über die dialoge. dortmund: modernes lernen. |
|||||
![]() |
als ich zum ersten mal von tom andersen über die idee des tromsö-teams vom reflektierenden team hörte, war ich von seiner schlichtheit beeindruckt und von seinen radikalen implikationen verblüfft. eine frage, die natürlich gestellt wird, lautet: handelt es sich um eine neue methode? ist es eine neue familientherapeutische schule? meine antwort dazu wäre: "nein." es betrifft eine allgemeine abstraktionsebene, eine ebene therapeutischer werte und therapeutischer haltungen. es zeigt einen weg auf, einen berufsstand zu de-medikalisieren, der in vielen seiner erscheinungformen .. gezwungen war, immer stärker mit sogenannten objektiven beurteilungen umzugehen. diese beurteilungen betreffen den grad der individuellen pathologie oder den typus familiärer dysfunktion. etiketten, die auf solchen beurteilungen basieren (und oft mit dem begriff "diagnose" ausgezeichnet werden) sind meist stigmatisierende und gewöhnlich entwertend. |
||||