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Schule kann als System bestehend aus vielen Subsystemen betrachtet
werden. Eine Schule besteht bspw. aus einzelnen Schularten und Kollegien,
den Lehrkräften und SchülerInnen oder einzelnen Klassen, die
sich wiederum in Subsubsysteme unterteilen: einzelne Cliquen, Freundschaften,
herausragende
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Clowns und
Außenseiter. Letztere bezeichnet man - systemisch betrachtet - auch
als Symptomträger. Über Symptomträger äußert
sich nicht ein Problem einer einzelnen Person, sondern ein Problem eines
gesamten Systems.
In das System Schule wirken noch weitere Systeme: die Familien der SchülerInnen
und auch die Familien der Lehrkräfte, Gesellschaft usw..
Systemische Beratung bezieht diese einzelnen Systeme mit ein und
legt den Schwerpunkt auf vielfältige Perspektiven. Das bedeutet,
sich als Lehrkraft z.B. in Schüler/innen, in Eltern, in Schulleitung,
in Ausbildungsbetriebe oder andere Lehrkräfte hineinzuversetzen,
um aus dieser Perspektive das Problem zu verstehen und Lösungen zu
entwickeln. Wichtig dabei ist, das Bestehende zu wertschätzen, zu
analysieren, was davon beibehalten werden kann und muss und erst dann
über das Bestehende hinaus neue Wege zu finden und zu beschreiten.
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